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Was ist die Charta?

Die Charta ist ein Hochschulverbund von derzeit 11 Hochschulen in der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz-Wallonien. Zum Charta-Hochschulverbund gehören folgende Hochschulen:

Belgien- Region Wallonien:

Bundesrepublik Deutschland:

Frankreich- Region "Grand-Est":

Luxemburg :

Diese Hochschulen haben sich im Zeitpunkt der Gründung dieses Hochschul- verbundes die Aufgabe gestellt, die Zusammenarbeit unter diesen Hochschulen zu fördern. Diese Zusammenarbeit soll in erster Linie der grenzüberschreitenden Kooperation zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern dienen und Studierenden ein Studium im Studiengang ihrer Wahl an den genannten Standorten dienen. Die Studieninhalte der Studiengänge sollen im grundständigen Studium aufeinander abgestimmt werden. Studierende erhalten die Möglichkeit sich im Rahmen ihres  Studiums zusätzliche fremdsprachliche Fachsprachenkompetenzen zu erwerben. Die Ausrichtung auf ein mehrsprachiges Studium ermöglicht ihnen nach erfolgreichem Abschluss ihres Studiums einen besseren Einstieg in das europäische Beschäftigungssystem.

Außerdem fördert die grenzüberschreitende Kooperation der Hochschulen die Mobilität der Studierenden durch die Erleichterung der Einschreibbedingungen für Studierende. Zu den Kooperationsansätzen im grundständigen Studium gehört des Weiteren ein Angebot von speziellen Masterstudiengängen im Sinne eines berufsqualifizierenden Weiterbildungsstudiums. Studierende mit einer erfolgreichen beruflichen Qualifikation im sog. grundständigen Studium wird die Möglichkeit eröffnet, sich in weiterbildenden Masterstudiengängen zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Die Idee der grenzüberschreitenden Kooperation im Oktober 1984 nahm die Beschlüsse auf der Ebene der Europäischen Union vorweg.

Zusammenarbeit auf allen Ebenen

Die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre in der Vergangenheit und bis in die Gegenwart hinein vollzieht sich auf der Grundlage bilateraler Vereinbarungen zwischen den Mitgliedshochschulen. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die jeweils korrespondierenden Fächer und deren Fachvertreter.  Jeder Kooperation in Gestalt eines grenzüberschreitenden Studienganges geht der Abschluss von Vereinbarungen voraus, die folgende Punkte zum Gegenstand haben:  Festlegung eines gemeinsamen Curriculums für das Studium in Gestalt von Modulen. Bereitstellung der dafür erforderlichen Personal- und Raumkapazitäten.  Herbeiführung von Beschlüssen in den zentralen Gremien der beteiligten Hochschulen. Schaffung der gesetzlichen Voraussetzungen für die Durch-führung des grenzüberschreitenden Studienganges in Gestalt einer Studien- und Prüfungsordnung, D Durchführung eines sog. Akkreditierungsverfahrens vor In-Kraft-Setzung der Studien- und Prüfungs-ordnung. Öffentlichkeitsarbeit zur Einwerbung von Studierenden für den grenzüberschreitenden Studiengang.

Die Charta als Einrichtung hat sich stets als ein  Forum für die Präsidenten, Rektoren und Direktoren verstanden. Sie waren aufgefordert, ihre Hochschulangehörigen dazu zu veranlassen, sich mit den  Fachvertretern in den Mitgliedshochschulen zusammenzusetzen und gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen.  Hierbei handelt es sich um eine Aufgabe, die viel Geduld erfordert.

Die Zusammenarbeit in Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung basiert auf der Grundlage der Freiwilligkeit. Das Organisationsstatut der Charta vom September 1991 verpflichtet die Hochschulen die Zusammenarbeit auf den genannten Gebieten zu fördern. Diese Verpflichtung ist indessen nicht einklagbar. Sie verlangt von allen Teilnehmern den auf langfristige Erfolge ausgerichteten Willen, die grenzüberschreitende Hochschulkooperation zu fördern.  Erfolge auf diesen Gebieten sind häufig von der Bereitstellung von staatlichen Förderungsmitteln und der Europäischen Union abhängig.

 

Download: Statut

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Statut als PDF (französisch) und das Statut als PDF (deutsch) herunter.